Dieses Blog durchsuchen

Montag, 19. Juli 2010

Sommerwanderung im Barranco de la Virgen, Gran Canaria

Diese Wandertour im Norden von Gran Canaria befindet sich im gleichen Barranco wie im vorigen Artikel beschrieben, nur weiter oben. Der Barranco de la Virgen ist auch im Sommer noch ein recht grünes Tal und eignet sich sehr gut für mehrere Wanderungen.

Dadurch dass es im Gebiet noch einiges an Wald, vor allem Kastanien, gibt läuft man oftmals im Schatten.
Beim Aufstieg wandern wir an einigen Wasserleitungen vorbei, die den Barranco besonders kennzeichnen.


Oben angekommen geniessen wir den Ausblick über die Kulturlandschaft im Norden von Gran Canaria. Im Gebiet wird noch heute viel Landwirtschaft betreiben da es kaum Tourismus gibt.

Unsere Wanderung führt uns oft auf schattigen Wegen durch den Laubwald. Dieser besteht vor allem aus Kastanien aber es finden sich immer noch einige Lorbeerbäume, welche den Überrest des einstigen Doramas-Waldes darstellen.

Blühende Kastanien. Wir wandern durch die Kastanienhaine im Norden die früher ein wichtiges Standbein der Landwirtschaft auf Gran Canaria waren. Die Kastanien blühen auf Gran Canaria im Juli wie man auf dem Foto sieht.

Wieder ein Zeuge des Wasserreichtums des Barrancos, an dem wir vorbeiwandern. Es handelt sich dabei um die wichtige Wasserleitung welche das Wasser aus dem Barranco in die Orte Firgas und Arucas brachte. Es ist grösstenteils möglich dieser zu folgen.

Am oberen Barrancorand sehen wir eine der Mühlen zum Mahlen von Getreide.
Foto von oben der Zuleitung.

Die Wassermühlen finden sich überall auf Gran Canaria. Sie bestehen aus einer Wasserzuleitung über die das Wasser in den Zylinder fällt und ein Wasserrad antreibt. Dieses wiederum setzt den Mühlstein in Bewegung der das Korn mahlt.

Wir wandern bergab durch Baumheide. Auch davon ist leider auf Gran Canaria nicht mehr viel zu sehen. Sowohl der Lorbeerwald als auch die Wälder des Fayal-Brezal wurden zur Land und Feuerholzgewinnung größtenteils abgeholzt.

Keine Kommentare:

Kommentar posten