Dieses Blog durchsuchen

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Vorsicht, der spanische Staat braucht dringend Geld

Die Polizei auf Gran Canaria fängt nun an an den unglaublichsten Stellen zu blitzen um durch die hohen Strafen Geld für die schlechte Finanzlage des Staates zu bekommen.

Heute gibt es schon wieder einen negativen Artikel der allerdings nur sehr wenig mit dem Wandern auf Gran Canaria zu tun hat.

Heute morgen fahre ich nach Playa del Ingles um ein paar Leute zum Wandern abzuholen. Fahre die Autobahn bei Bahia Feliz aus verzögere ganz normal auf der Verzögerungsspur. Nach der Brücke werde ich plötzlich von der Polizei angehalten. Da ich mir keiner Schuld bewusst war dachte ich an eine Routinekontrolle und richte alle Papiere für den Beamten her. Der Guardia Civil Beamte interessiert sich aber gar nicht dafür sondern erzählt mir was von zu schnell gefahren etc. etc. . Ich dachte zuerst ich währe auf der Autobahn zu schnelle gefahren aber es stellte sich dann heraus das es sich um die Autobahnausfahrt handelt. Die ist zuerst auf 80, dann auf 60 begrenzt. Da aber danach noch eine leichte Kurve kommt steht nochmals vor der Kurve ein Schild mit 50 und ein paar Meter weiter mit 40. Da die Kurve nicht eng ist kann diese ohne jegliche Probleme mit 60 gefahren werden was natürlich auch jeder macht. Ich leider auch. Kurz nach dem 40 er Schild stand dann ein Fotoapparat der Polizei der praktisch sämtliche vorbeifahrenden Autos fotografiert hat, da man ja von den 120 auf der Autobahn eh schon auf 60 runterbremmst und dort wirklich keiner 40 fährt. Wer das wirklich tut muss dann schon Angst haben dass bei dieser Geschwindigkeit ein anderes Fahrzeug von hinter auffährt.

Mit diesem gut gewährtem Fotografierplatz wurde dann richtig Kasse gemacht. In den fünf Minuten die ich dort stand wurden ausser mir noch fünf weitere Autos angehalten. Bei knapp über 20 zu schnell gibt es dann gleich eine Strafe von 300 Eu wenn man diese innerhalb einer bestimmten Zeit bezahlt, ohne zu meckern, gibt es einen Rabat von 50 % was aber immer noch 150 Eu sind.

Wenn man das nun auf eine Stunde hochrechnet sind das ca. 60 Autos mal 150 Eu gibt das einen satten Betrag von 9000 Eu der an dieser Stelle eingetrieben worden ist. Da helfen dann auch keine Kommentare von Verkehrssicherheit etc. was diese Aktionen bewirken sollen sondern der einfach Grund dahinter ist Geld von den Autofahrern zu kassieren.
Da wundert es mich nicht das so manche Personen die Polizei dann als Wegelagerer beschimpft.

Was lernen wir nun aus diesem Beitrag: Der Autofahrer und auch speziell der Mietwagenfahrer muss äusserst auch die Verkehrszeichen und auf noch so unlogische Geschwindigkeitsbegrenzungen achten. Eine noch so kleine Unachtsamkeit, das betrifft besonders auch das falsch Parken, wird sonst sehr teuer.

Keine Kommentare:

Kommentar posten